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Über Grabbeigaben

Erzählt von Dragan Jevremović
Duration: 00:58
Source: Phonogrammarchiv, Austrian Academy of Sciences, B 39531 (excerpt); recorded by Mozes F. Heinschink among Serbian Kalderaš in Vienna.
Date: 1990

Le muleskê kadići amare Řom trudin pe te kêrel leskê, save želje sas les ando trajo, so kamelas ando trajo. Volilas te avel les sumnakaj, von śuden leskê sumnakaj andrê ando mochto. Volilas love te aven les, den les love. Kamelas šukar bući, šukar saato, thon leskê saato. But źelje, kon pel kadja thon leskê řêćija, thon kasave buća so vo volilas ando trajo. Sar, te na makar mulo, te na avel željno khančesko, haćares? Te avel les pe kuća lumnja, te avel les sa.

Unsere Roma bemühen sich sehr, dem Toten die Wünsche zu erfüllen, die er im Leben hatte. Wenn er Gold liebte, dann geben sie ihm Gold in den Sarg mit. Liebte er Geld, dann geben sie ihm Geld mit. Liebte er schöne Gegenstände, z.B. eine Uhr, geben sie ihm eine Uhr mit. Liebte er es zu trinken, dann geben sie ihm Schnaps mit. Sie geben ihm die Sachen mit, die er im Leben mochte. Dem Toten soll kein Wunsch unerfüllt bleiben. Er soll in jener Welt alles haben.